In 2 Tagen

Extrawurst - Wiederaufnahme Spielzeit 21/22

Auf einen Blick

Welche Fallstricke im gesellschaftlichen Miteinander lauern, kann man nirgendwo so schön erleben wie bei einer Vereinssitzung. So auch bei der alljährlichen Mitgliederversammlung eines Tennisclubs irgendwo in der Provinz. Heribert, langjähriger Vereinsvorsitzender des Tennisclubs, möchte eigentlich nur noch schnell die ausstehenden Tagesordnungspunkte bei der alljährlichen Mitgliederversammlung abarbeiten und zum gemütlichen Teil des Abends übergehen, als sich Widerstand regt. Die Neuanschaffung eines Vereinsgrills wird zum Ausgangspunkt einer zunehmend hitzigen Diskussion. Vegetarier gegen Würstlesser, Atheisten gegen mehr oder weniger gläubige Christen und Muslime, ein harmloses gemischtes Doppel als Indiz für einen Seitensprung: Das friedliche Miteinander im Tennisclub gerät in eine bedenkliche Schieflage, der Vereinsvorsitzende wirft das Handtuch und an der Frage, ob für die Würstl des einzigen türkischstämmigen Vereinsmitglieds ein Extra-Grill angeschafft werden soll, droht der Verein zu zerbrechen.

Pointensicher inszeniert das Autorenduo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob in seiner taufrischen Komödie „Extrawurst“ einen vereinsinternen Kulturkampf in Sachen korrekter Umgang mit Minderheiten und/oder Andersgläubigen. Je länger die Vereinsmitglieder debattieren, in umso mehr Fettnäpfchen tappen sie treffsicher. Regisseur André Rößler und die Bühnen- und Kostümbildnerin Simone Graßmann bewiesen mit der Produktion „Good Bayreuth“, ihrem Einstand am Landestheater vor zwei Jahren, bereits ihr Gespür für komödiantisch-satirische Stoffe.

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