In 41 Tagen

Nawalny

Auf einen Blick

Im Stile eines Thrillers folgt die ebenso packende wie psychologisch eingehende Dokumentation von Regisseur Daniel Roher dem russischen Oppositionsführer Alexei Nawalny auf der Suche nach den Männern, die ihn im August 2020 vergifteten. "Nawalny" wurde parallel zu den realen Ereignissen in Deutschland gedreht, was den Filmemachern einen außergewöhnlichen Zugang zu den Ermittlungen ermöglichte. So ist der Film eine Dokumentation aus der Perspektive des unmittelbaren Beobachters und zugleich eine Studie des Menschen Nawalny – das Porträt einer politischen Führungspersönlichkeit, die sich bei ihrem Streben nach Reformen von nichts einschüchtern lässt, nicht einmal von der eigenen Vergiftung ...

Die Dokumentation "Nawalny" des kanadischen Regisseurs Daniel Roher ("Once Were Brothers: Robbie Robertson and The Band", "Ghosts of our Forest") zeigt auf erschütternde und fesselnde Art und Weise den Giftanschlag und versuchten Mord an Alexei Nawalny, dem russischen Oppositionsführer und "Staatsfeind Nr.1" von Präsident Wladimir Putin. Wie ein Politthriller dokumentiert und begleitet Daniel Roher Nawalny in schockierenden und ebenso persönlichen Momenten. Von dem Giftanschlag im Flugzeug, über seinen Aufenthalt in Deutschland, bis zu seiner Rückkehr nach Moskau. Direkt nach seiner Landung wurde er noch am Flughafen im Auftrag der russischen Regierung festgenommen. Seitdem sitzt Alexei Nawalny in Haft des Straflagers Pokrow in der Nähe von Moskau, das als besonders hart gilt. Am 22. März 2022 – inmitten des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine – wurde seine Strafe wegen angeblichen Betrugs auf neun Jahre Haft verlängert. Nawalnys Anwälte sind in Berufung gegangen und fordern Freispruch. "Dieser hochaktuelle, politische Dokumentarfilm gehört für uns in Anbetracht der schockierenden, jüngsten Ereignisse in die Kinos. Nach dem Film wird man unmittelbar das Bedürfnis verspüren, sich mit anderen darüber austauschen zu wollen." (Dario Suter von DCM)

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